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Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder in Sachsen-Anhalt e.V. |
| Zur aktuellen Situation allgemein und speziell in Sachsen-Anhalt | ||
| Ganz kurz gefasst: Das Kind leidet unter dem Unvermögen, die geforderte Leistung zu erbringen. Die Schule sagt: Wir können Rechenschwäche nicht therapieren! Das Jugendamt sagt: die Schule muss das Problem lösen! Die Krankenkassen sagen: keine Krankheit, wir sind nicht leistungspflichtig! Die Eltern laufen auf der Suche nach Hilfe von einem zum anderen, die Zeit rennt davon, die Motivation des Kindes sinkt und die Probleme werden immer umfangreicher. | ||
Zukunftsmusik:
Ein potentiell rechenschwaches Kind wird spätenstens in der
Einschulungsuntersuchung als solches erkannt.
Oder: |
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Die Realität:Erfahrungen der letzten 4 Jahre von Vereinsmitgliedern im Raum Magdeburg/Stendal/Oschersleben
Rechenschwache Kinder durchlaufen die ersten Schuljahre mit der
steten Aufforderung mehr zu üben. Das tun sie zu Hause, im
Förderunterricht, in Nachhilfestunden.
Das Problem aber bleibt bestehen. (Spätestens hier wird
der Unterschied zum nicht rechenschwachen Kind deutlich:
mangelt es nur an der Übung, so lässt sich das Problem durch
üben bessern oder lösen.) Fazit: Kinder, deren Eltern nicht die Kraft oder den Mut haben, den Antrags-/Gutachten-/Hürdenlauf durchzustehen, der heute nötig ist, wirkliche Hilfe zu erhalten, und /oder Kinder, deren Eltern nicht die Kosten aufbringen können, die eine Therapie verursacht, werden wohl kaum eine Aussicht auf eine ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechende Berufsausbildung mit allen daraus resultierenden Folgen haben. Ohne Zweifel eine Situation, die nicht befriedigen kann. |
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